Transfer-Bus vom DCU-Campus zum Airport

Nach dem Quatantäne-Camp in Dublin musste ich natürlich irgendwie zur Gastfamilie in die Nähe von Belmullet kommen, sodass mein Auslandsjahr so richtig beginnt. Wie die Ankunft in der Gastfamilie genau ablief, wie die Familie so ist und was das ganze für mich für mein Auslandsjahr bedeutet, werde ich in diesem Beitrag erklären.

Abfahrt an der DCU

Am Freitag (4.9.) sind wir gemeinsam mit vielen anderen Auslandschülern von einem großen Bus an der Dublin City University abgeholt worden.

Transfer-Bus vom DCU-Campus zum Airport

Dieser hat uns dann zurück zum Flughafen in Dublin gebracht, weil dort die Busse ins ganze Land abfahren. Leider musste meine Gruppe 3,5 Stunden dort warten, da unser Bus erst um 15.30 Uhr los ging. Wir haben viel geredet, sodass die Zeit relativ schnell verging. Zwischendurch haben wir uns auch noch etwas zu essen gekauft, damit wir nicht zu hungrig während der Fahrt sind. Um 15.10 Uhr ging es dann endlich auf den Weg zu den Bussen, um den richtigen in Ruhe zu suchen.

Die Fahrt

Zuerst ist der Bus in das Zentrum von Dublin gefahren, weil dort ein weiterer großer Busbahnhof ist. Dadurch konnten wir endlich auch etwas von der Innenstadt von Dublin sehen. Während des Quarantäne-Camps war das verständlicherweise leider nicht möglich. Die Innenstadt erinnert in einigen Ecken an die Hamburger Innenstadt. Vor allem ähnliche Bauweisen und die Tatsache, dass Dublin auch direkt am Wasser liegt, bringen diese Ähnlichkeiten.

Es war sehr schön einige der Sehenswürdigkeiten in Echt zu sehen, über die wir zuvor im Englischunterricht gesprochen haben. Leider war es, wie typisch für jede Innenstadt, sehr voll und wir sind nur langsam voran gekommen. Sobald wir aus Dublin heraus waren wurde das aber besser und wir konnten die Fahrt genießen. Nach etwa der Hälfte der Zeit war die Autobahn zuende und wir sind über kleinre Landstraßen gefahren. Das war sehr schön, weil wir so viel von der Landschaft sehen konnten. Es sieht genauso wie in der typischen Kerrygold Werbung aus! 🙂

Ankunft in Ballina

Mit einer Verspätung von etwa 20 Minuten, sind wir dann endlich um kurz nach acht an der Bus Station in Ballina angekommen. Dort wurden wir von unseren Gastfamilien bzw. Gastmüttern bereits erwartet. Bis nach Belmullet bzw. Bangor Erris, der Ort in dem ich wohne, mussten wir dann nochmal etwa 40 Minuten fahren.

Dort wurde ich bereits sehnsüchtig von meinen kleinen Gastbrüdern (4 und 6 Jahre alt) erwartet, die ausnahmsweise länger aufbleiben durften.

Erster Eindruck der Gastfamilie

Meine Gastfamilie scheint sehr nett zu sein. Ich wurde herzlichst empfangen und durfte mir einen der beiden Räume für Gastschüler auswählen. Ich habe mich auf Grund meiner Größe für den mit dem Doppelbett entschieden, der andere hätte ein größeres Badezimmer gehabt. Außerdem wurde mir direkt erklärt, dass ich mich bei Bedarf gerne in der Küche bedienen darf. Der erste Abend war also sehr nett und ich habe mich super aufgenommen gefühlt. Wegen der langen Fahrt war ich aber ziemlich müde, weswegen ich relativ früh ins Bett gegangen bin und dann sehr gut geschlafen habe.

Ausblick aufs Auslandsjahr

Ich freue mich sehr auf das Auslandsjahr, die Ankunft in der Gastfamilie hat mir signalisiert, dass es so richtig los geht. Der nächste Schritt wird dann der erste Schultag am Montag sein. Dazu werde ich bestimmt auch noch einen Beitrag verfassen!

2 Kommentare

  1. Lieber Linus; ich danke dir so sehr, dass ich an deinen Berichten teilhaben darf. Da sie vorerst im Spam- Sammler erschienen und ich sie gar nicht öffnen konnte, musste Jannis mir erstmal dabei helfen. So mag’s ja jetzt vielleicht gehen. Schön, dass die Familie erst mal einen netten Eindruck macht. Wirst du den Schulweg mit dem Rad schaffen? Es muss ja dann auch ein Vehikel für dich da sein . Den ersten Schultag hast du heute hinter dich gebracht – ich bin gespannt, wie’s lief.
    So, mein Linus, das war’s für heute , ganz liebe Grüße, deine Oma Christa

    • Den Schulweg kann ich leider nicht mit dem Rad bewältigen, das sind 20km und es wäre außerdem zu gefährlich direkt auf der Landstraße zu fahren. Vorerst werden mein spanischer Gastbruder (der heute angekommen ist) und ich von unserer Gastmutter gefahren und abgeholt. Das liegt daran, dass im Moment wegen Corona zu wenig Busse zur Verfügung stehen. Anscheinend soll es dafür aber bald eine Lösung geben. Ich bin gespannt wie es dann wird!

      Liebe Grüße aus Irland,
      Linus

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