In diesem Beitrag soll es um das Fach Business in Irland gehen. Es enthält ganz viel Theorie und wird leider nicht sonderlich spannend von unserer Lehrerin gestaltet.

Unterrichtsthemen

Genauso wie in den anderen Fächern auch, ist es nicht zwingend notwendig das Fach bereits vorher gewählt zu haben. Das macht es für uns Austauschschüler einfach, denn wir müssen nichts nachholen oder so.

Unternehmen

Unser erstes Kapitel war „People in Business“. Dabei ging es um die verschiedenen Personengruppen, die in einem Unternehmen involviert sein könnten. Zum Beispiel Investoren, Geschäftsführer, Angestellte, die Kunden oder auch die Regierung. Außerdem haben wir uns auch angesehen was für Rechte und Pflichten Arbeitgeber und Arbeitnehmer im alltäglichen Arbeitsleben haben.

Veträge und Verbraucherrechte

Danach haben wir erst einmal gelernt welche Punkte einen rechtskräftigen Vertrag ausmachen. Dies war sozusagen der Start für das Kapitel Verbraucherrecht, weil es danach darum ging was wir als Verbraucher machen können wenn etwas mit dem gekauften Produkt oder Service nicht stimmt. Es war sehr interessant zu lernen was für Mechanismen es hier in Irland gibt. Die Iren haben ganz viele Gesetze und Regelungen wie Produkte und Services aussehen und sein müssen. Zum Beispiel, dass das Produkt von angemessener Qualität sein muss, oder es dem Beispiel im Laden entsprechen muss. Bestimmt sind solche eigentlich selbstverständlichen Dinge auch in Deutschland geregelt, aber gehört habe ich davon noch nicht. Außerdem gibt es noch einen „Small Claims Court“ („Gericht für geringfügige Forderungen“), wo man für eine Summe von einmalig 25€ für einen Streitbetrag bis maximal 2.000€ eigenständig und ohne Anwalt vor Gericht ziehen kann.

Gründer & Erfinder

Weiter ging es mit den Leuten die selber zum Unternehmer werden. Wir haben zuerst gelernt was es dafür für Gründe gibt. Diese sind zum Beispiel, dass man sein eigener Chef sein möchte, mehr Geld verdienen möchte oder eine Marktlücke entdeckt hat. Danach ging es darum welche Eigenschaften ein Unternehmer möglichst haben soll. Ein paar Beispiele dafür sind: innovativ, flexibel und risikofreudig sein. Im Anschluss haben wir uns auch noch kurz angeschaut welche Arten von Beteiligung durch Angestellte es im Unternehmen gibt und wie dies gefördert werden kann.

Management

Das nächste große Thema war dann Management. Angefangen haben wir mit den Unterschieden von Managern und Unternehmer. Kurz zusammengefasst sind die Manager die Personen die angestellt sind und das Unternehmen leiten. Währenddessen gehört denen Unternehmern das Unternehmen und ihnen gehören (so gesehen) alle Gewinne, allerdings müssen sie demensprechend auch alle Verluste tragen. Im Anschluss dazu haben wir gelernt was es für verschiedene Style von Leitung gibt. Dazu gehört zum Beispiel die autokratische Art, wie sie im Militär genutzt wird, oder die demokratische Art, wo alle Mitarbeiter ein Mitspracherecht haben.

Kommunikation

Und nun sind wir beim Thema Kommunikation angekommen. Da haben wir uns zuerst damit beschäftigt wie man Kommunikation verbessern und effektiver machen kann. Zum Beispiel sollte man darauf achten immer aktuelle und akkurate Fakten zu nutzen, die verwendeten Wörter sollten einfach sein und manchmal sind auch Grafiken etc. sinnvoll. Danach haben wir auch noch gelernt was effektive Kommunikation alles im Unternehmen verbessern kann. Außerdem ging es auch noch um verschiedene Methoden von Kommunation, zum Beispiel Meeting, visuelle Sachen und Texte. Dazu gibt es dann naürlich auch gewisse Vor- und Nachteile. Zuletzt ging es dann auch noch um Sachen die die Kommunikation erschweren können. Dazu gehört Lärm, die Sprache oder zu viele Informationen auf einmal.

Weitere Themen

Zu dem Kapitel Kommunikation gehören auch noch die verschiedenen Arten von Meetings und wie diese durchgeführt werden. Danach geht es in dem Kurs auch noch um Planung, Organisation und Controlling (das gehört noch alles zum Überthema Management). Danach wird es zunächst mit der Personalverwaltung weiter gehen. Im Anschluss kommt im Buch auch noch Versicherung, Steuern und Finanzen. Diese drei Themen sind besonders, weil diese anscheinend nicht nur im Bezug auf Unternehmen sondern auch auf den Haushalt stehen. Außerdem befinden sich im Buch auch noch Kapitel zu Geschäftsideen & dem Starten eines eigenen Unternehmens, den verschiedenen Bereichen in der Industrie, die Entwicklung der Industrie und globale Themen wie internationaler Handel und die europäische Union. Das habe ich alles etwas runter gebrochen, deswegen habe ich euch hier auch nochmal ein Foto mit allen Kapiteln im Buch angefügt.

Besonderheiten

Beispiele aus dem Leben

Egal welches Thema, wir sollen in den Tests und Klausuren immer alles im SER (State, Explain, Relate) Prinzip aufschreiben. Dafür brauchen wir dementsprechend Beispiele und wir versuchen diese im Unterricht bei Unternehmen aus der Gegen zu finden. Dies sehr spannend, weil wir dadurch auch noch mehr über Belmullet und die Umgebung lernen. Allerdings führt das häufig dazu, dass wir vom Thema abweichen und dann über Gott und die Welt geredet wird. Natürlich kann das mal passieren, aber so oft kannte ich das bisher ja nicht

Meine Meinung

Die Themen sind an sich wirklich interessant, leider wird der Unterricht aber sehr langweilig gestaltet. Außerdem fällt der Unterricht aus unterschiedlichsten Gründen häufig aus oder findet nur verkürzt statt. Deshalb können wir nicht so viel schaffen wie interessant wäre, und es fällt Zeit weg um den Unterricht spannender und etwas gelassener zu gestalten. Kurz vor Weihnachten wollen wir dann auch noch im Kurs wichteln. Einerseits ist das eine schöne Idee, andererseits fällt dadurch natürlich auch wieder Unterricht aus. Und mit der Klasse, anstatt mit dem Kurs, wäre das Wichteln vielleicht auch noch schöner gewesen.

Eigentlich könnte der Business Unterricht sehr interessant und spannend sein, solange er ordentlich unterrichtet wird. Das ist leider bei dieser Lehrerin nicht der Fall. Der Unterricht besteht eigentlich nur darin, dass wir Folien vom Beamer ins Buch abschreiben und dann noch Beispiele hinzufügen. Generell ist diese Lehrerin sehr unsympathisch und wir sind immer froh, wenn die Stunde vorbei ist. Das ist sehr schade, aber kann natürlich auch vorkommen. Dennoch sind die meisten Themen an sich interessant, auch wenn es der Unterricht nicht ist. Zudem ist ist die Lehrerin die wir haben nicht unbedingt meine Lieblingslehrerin. Das Fach könnte auf jeden Fall noch spannender sein, wenn man eine tolle Lehrkraft bekommt!

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